Umweltbericht

Die mail.de GmbH möchte Ihnen als Kunden mit der jährlichen Veröffentlichung des Umwelt- & Transparenzberichtes einen Überblick über unsere Maßnahmen zum Umweltschutz sowie einen transparenten Einblick in Anfragen staatlicher Behörden über Auskunfts- und Überwachungsanfragen gewährleisten.

Die erstmalige Erfassung umweltrelevanter Kriterien in Form eines Umweltberichtes verschafft uns einen Überblick über die Umweltauswirkungen unserer Unternehmenstätigkeit. Wir analysieren unsere betrieblichen Prozesse und schaffen die Basis, um Verbesserungen beim Umweltschutz innerhalb unseres Unternehmens herbeiführen zu können.

Wir sind der Überzeugung, dass die Verwirklichung von Wirtschaftlichkeitszielen mit verbessertem Umweltschutz einhergehen kann. Als erster E-Mail Provider weltweit veröffentlichen wir einen Umweltbericht, welcher in der aktuellen Version sicher interessante Informationen über den ökologischen Fußabdruck der mail.de GmbH liefert, aber in den kommenden Jahren durch weitere, interessante Punkte ergänzt werden kann.

Die Stromversorgung des mail.de
Rechenzentrums erfolgt durch 100% Ökostrom

Umweltauswirkungen:
  • 0,0 g/kWh radioaktiver Abfall
  • 0,0 g/kWh CO2-Emissionen
Stromverbrauch der mail.de Serverarchitektur:

durchschnittlicher Stromverbrauch für 2017:
4.250 kWh/Monat


Stromverbrauch pro Kunde für 2017:
0,0043 kWh/Monat
Unser Anbieter KlimaINVEST Green Concepts in Zusammenarbeit mit LSW setzt zu 100% auf Ökostrom aus Wasserkraftanlagen.
Die Entwertung gem. §17 der Herkunftsnachweis-Durchführungsverordnung wird über das Ökostrom-Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes durchgeführt und bestätigt.
  • 0,0% Kernenergie
  • 0,0% Kohle
  • 0,0% Erdgas
  • 100% Wasserkraft

Umweltbericht: 2013, 2014, 2015, 2016, 2017

Stromanbieter und Verbrauch

Umweltauswirkungen 2016:
  • 0,0004 g/kWh radioaktiver Abfall
  • 471 g/kWh CO2-Emissionen (Quelle: BDEW)
Durchschnittswerte der Stromerzeugung in Deutschland 2017:
  • 11,6% Kernenergie
  • 55,2% fossile und sonstige Energieträger
  • 33,1% erneuerbare Energien

Folgende ökologische Maßnahmen setzen wir aktuell um:

  • Energiesparlampen
  • 100% Ökostrom
  • Energieeffiziente Hardware
  • Effiziente Software-Entwicklung
  • Ressourcenschonung durch bedarfsgerechte Infrastruktur
  • Recyclingpapier
  • recyceltes Toilettenpapier
  • Nachhaltige Standortwahl
  • niedriger PUE im Rechenzentrum
  • Unterstützung von Umweltprojekten

Power Usage Effectiveness (PUE)

Der sogenannte Power Usage Effectiveness (PUE) hat sich als international anerkannter Messwert für die Energieeffizienz von Rechenzentren (RZ) etabliert. Eingeführt wurde der PUE von "The Green Grid", einem globalen Verband von IT-Firmen.

Der PUE ist definiert als das Verhältnis des gesamten elektrischen Energieverbrauchs des Rechenzentrums (IT-Geräte plus Infrastrukturkomponenten) zum elektrischen Energieverbrauch der IT- Geräte allein.

PUE grafik

Der PUE kann Werte gleich oder grösser 1.0 erreichen. Ein PUE von 1.0 impliziert 100% Effizienz. Je näher der PUE bei 1.0 liegt, desto kleiner ist der Anteil der Infrastrukturkomponenten (Lüftung, Kühlung, USV, Licht) am Gesamtstromverbrauch des RZ. Eine Studie von The Green Grid aus dem Jahr 2009 berücksichtigt Daten von rund 60 RZ und hat einen mittleren PUE Wert von etwa 2.0 ergeben. Ein PUE von 2.0 bedeutet, dass der Anteil der Infrastruktur am Gesamtstromverbrauch rund 50% beträgt.

Im Jahresdurchschnitt liegt der PUE des mail.de Rechenzentrums bei 1,3*

*Der PUE liegt im Sommer im Durchschnitt bei ca. 1,5 und im Winter aufgrund der indirekten freien Kühlung bei etwa 1,2. Ab spätem Herbst und bis in den Frühling hinein (Standort Hamburg) kann das Rechenzentrum meist mehrere Monate durchgehend ohne Kältekompressoren betrieben werden.

Durchnittlicher PUE von Rechenzentren:

Die Auswertung einer Untersuchung des Uptime Institutes aus dem Jahre 2014 ermittelte einen durchschnittlichen Wert von 1,7 für Rechenzentren.

PUE grafik
Transparenzbericht

Die mail.de GmbH ist gesetzlich verpflichtet, Sicherheitsbehörden unter bestimmten Voraussetzungen Auskunft zu erteilen und in besonderen Fällen durch richterliche Anordnung Überwachungsmaßnahmen zu ermöglichen.

Selbstverständlich achten wir streng auf die Einhaltung des deutschen Datenschutzgesetzes sowie des Fernmeldegeheimnisses. Jegliche Behördenanfrage wird sorgfältig durch unsere Rechtsabteilung geprüft. Dadurch wird gewährleistet, dass die Anfrage berechtigt ist und rechtskonform durch die Behörde gestellt wurde. Unrechtmäßige Ersuchen werden im Sinne des betroffenen Kunden abgewiesen.

In der folgenden Aufstellung geben wir Ihnen einen transparenten Einblick über alle Anfragen der Strafverfolgungsbehörden des Jahres 2017:

Art der Maßnahme

Anschlussüberwachung:
Beschlagnahmung:
Verkehrsdatensätze:
Bestandsdaten(Gesamt):
                             davon:
                             davon:
                             davon:
            

Anzahl

7
6
3
254* ** ***
10
5
218

Rechtsgrundlage

§100a StPO
§94, §98, §100a, §100c, §100g StPO
§94, §95, §98, §100g StPO

§113 TKG
§113 TKG und §161a StPO
§113 TKG und §100j StPO
   *davon 21 ungültige Anfragen, da das betreffende Postfach nicht existiert
 **davon beinhalteten 111 Bestandsdaten-Abfragen zusätzlich IP-Adresse + Zeitstempel
***davon 22 abgelehnte Anfragen aufgrund fehlender Rechtsgrundlage

Art der Behördenanfragen

Strafverfolgungsbehörde:
Verfassungsschutz:

Anzahl

251 Bestandsdaten-Anfragen
     3 Bestandsdaten-Anfragen
Transparenzbericht: 2013, 2014, 2015, 2016, 2017
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